Auch mit ihren 2015ern sind Meike, Dörte und Werner Näkel ganz vorn dabei – und das weit über die Ahr hinaus. Es ist eine Präzision in diesen Weinen, die irgendwie nicht ganz von dieser Welt ist und dabei doch natürlich und nachgerade selbstverständlich wirkt. Bereits das Basisetikett »Blauschiefer« sagt fast alles: Eine Kollektion, die so anfängt, kann nur erstklassig sein. Die ebenfalls probierten reiferen Weine – aus den Jahren 2012 und 2009 – widerlegen zudem das Vorurteil, Ahrweine müsse man jung trinken. Man kann sie jung trinken, aber müssen? No way.